Zeuge der Wende: Die Frau am Tor

Mit „Zeuge der Wende – Das war mein RIAS TV“ legt Gerhard Specht ein Buch vor, das einen Spagat zwischen Zeitgeschichte und Autobiografie versucht. Ist der Spagat gelungen? Im  Gespräch mit Wilfried Hub*, nimmt der Autor Stellung.

Um was geht es in Ihrem neuen Buch?

In „Zeuge der Wende“ erzähle ich einen wichtigen, spannenden Abschnitt meines Lebens. Ich kam aus West-Deutschland nach Berlin und wurde Teil der Gründungs-Crew für ein neues Fernsehprogramm. Und das im wohl interessantes Teil Deutschlands. Im Buch gibt es also einen Dreiklang aus Zeit- und Mediengeschichte sowie aus ganz persönlichen Erlebnissen.

Wilfried Hub, Journalist und Verleger

Geschildert wird 1. die Entwicklung in der DDR und im Ostblock von der friedlichen Revolution bis zur Wiedervereinigung. 2. Der Weg des Senders, der sein Programm zunächst regional, dann bundesweit und schließlich global, also rund um die Uhr, rund um die Welt ausstrahlte. Der dritte Strang zeigt ein Stück Alltag der späten 80er Jahre in und um Berlin sowie den Versuch, die Nacht der Nächte mit der kurz bevorstehenden Geburt unserer Tochter irgendwie in Einklang zu bringen.

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Spannung. Wahnsinn. Glücksgefühle

PRESSESTIMMEN ZUM – „ZEUGE DER WENDE“ 

Rhein-Zeitung/Westerwälder Zeitung (28.01.21)

Ein Buch  mit Sogwirkung

Gerhard „Specht hat ein Buch geschrieben, das eine Sogwirkung hat. Auch wer die Wendezeit 1989 hier oder jenseits der Mauer miterlebt hat, wird beim Lesen noch einmal vom Strudel der Ereignisse mitgenommen, die zur Wendezeit atemlos machten. .

Der Autor schafft es, historisch Bekanntes noch einmal lebendig werden zu lassen. Gibt Hintergründe, lässt die deutschen Ereignisse nicht isoliert stehen, sondern im Zeitraffer eingebunden, in die Entwicklung, die ganz Osteuropa erfasste. Das Buch macht so den Prozess der Auflösung des Ostblocks und den Weg zur deutschen Einheit deutlich und nachvollziehbar…

Entstanden ist ein Bach, das spannend zu lesen ist – und gerade auch jüngeren Menschen angeraten werden kann, die etwas mehr von der deutschen Welt vor der Wiedervereinigung wissen wollen.“   Angela Baumeier

Dülmener Zeitung  (09.01.21)

Detailgetreu und kurzweilig

„Politik, Privates, Zeitgeschehen und Einblicke in die kurze Geschichte des Fernsehsenders RIAS-TV – das alles bereitet Gerhard Specht auf 249 Seiten in seinem Buch „Zeuge der Wende – Das war mein RIAS-TV“ zu einer lesenswerten Mischung auf…Emotional berührende Geschichten schildert Specht – detailgetreu und kurzweilig wird die Zeit vor und nach Mauerfall dargestellt. Der Jubel, die Träume und das teilweise böse Erwachen vieler DDR-Bürger in einer neuen Wirklichkeit sind dokumentiert.“

Die Rheinpfalz, Pirmasenser Rundschau (13,01.21)

Als der Staat vor den Menschen kapitulierte

Was geschah damals vor über 30 Jahren als die DDR-Grenzsoldaten vor dem Ansturm der Menschen kapitulieren und die Mauer öffnen mussten? Welche Szenen spielten sich in der Stadt und an der Grenze ab, als die Schlagbäume hochgehen? Gerhard Specht schildert in seinem Buch aus der Perspektive eines Fernsehjournalisten den Anfangend das Ende des Eisernen Vorhangs. Er erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Senders und einer ungewöhnlichen Graw, aus der viele zu später bekannten Fernsehschaaffenden wurden.

Pirmasenser Zeitung (25.01.21)

Widmung von Egon Krenz

“Das Buch (“Zeuge der Wende – Das war mein RIAS-TV”)verknüpft Berichte und Anekdoten aus dem Innenleben eines Senders, mit dem wohl wichtigsten Abschnitt der deutschen Nachkriegsgeschichte…Die Perspektive (eines Fernsehredakteurs) ermöglicht ein Bild, das die politishen, menschlichen, hisotrischen und ganz persönlichen Eindrücke des Autors widerspiegelt…Der Autor erlebt wie wendefähig viele Funktionsträger (nach er Wende) sind.Da ist (beispielsweise) der ehemalige Staatsratsvorsitzende der DDR, Egon Krenz, der dem ehemaligen Feinsender Nr. 1 eine Widmung ins Buch schreibt.”

Weddinger Allgemeine Zeitung (02.21)

Im besten Sinne unterhaltend

„Der ‚Zeuge der Wende‘ will den ‚Spirit of RIAS-TV‘ noch einmal aus der Flasche holen und an das Lebensgefühl der 80er/90er Jahre in Berlin erinnrn… Gerhard Specht beschreibt konkret und anschaulich, wie seine Arbeit  (bei der Berichterstattung über die DDR) mit Hinhaltetakitik behindert worden ist.. Das Buch ist durchweg anschaulich und konkret – im besten Sinne unterhaltend geschrieben

Stimmen zum “Zeuge der Wende”

Das neue Buch von Gerhard Specht “Zeuge der Wende – Das war mein RIAS-TV” ist soeben im Berliner omnino-Verlag erschienen. Das Buch hat 246 Seiten und kostet als Taschenbuch 15 € und als E-Book 12,99 €.

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Gerhard Specht

Gerade noch rechtzeitig zurm Jubiläum ” 30 Jahre Wiedervereinigung” und mitten im Shutdown, hat es der “Zeuge” geschafft. . Zum Glück sind Bestellungen beim örtlichen Buchhandel in Berlin, Brandenburg und in Sachsen-Anhalt weiterhin möglich. Welche Regelungen in anderen Bundesländern getroffen wurden, müssen Sie leider im Netz suchen. “Zeuge der Wende – Das war mein RIAS-TV” kann aber auch über die großén Online-Shops von amazon bis welbild bezogen werden.

Hier ein paar Stimmen zum
“Zeuge der Wende – Das war mein RIAS-TV”:

Nina Ruge, Moderatorin und Autorin:
Es war im Juli 1988: Ein kleiner Sender entstand – eine große Idee schweißte uns zusammen: Unabhängiger, unbestechlicher Journalismus für die Menschen „im Osten“: „Eine freie Stimme für eine freie Welt“. Schon ein Jahr später der Mauerfall – über das Unvorstellbare berichten, das Ende der Eiszeit als tägliches Topthema: Wahnsinn. Niemand war journalistisch näher dran als wir bei RIAS-TV. Für mich begann alles in der Voltastraße, im Berliner Wedding. Danke RIAS-TV.

Nina Ruge, Moderatorin und Autorin
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Das neue Buch von Gerhard Specht

So viel Jubel war nie. Wie es zur Nacht der Nächte kam und was daraus wurde.

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RIAS-TV war eine „Perle“ (taz) in der Berliner Medienlandschaft,
eine Brücke zwischen Ost und West. „Zeuge der Wende“ erzählt,
wie eine engagierte Crew versuchte, mit sachlichen, fairen Nachrichten
den Propaganda-Kanälen aus der DDR Paroli zu bieten. RIAS TV war
dabei, als die Mauer fiel und begleitete die Deutschen auf dem Weg
zur Einheit.

Ein spannendes Buch über deutsch-deutsche Geschichte und einen außergewöhnlichen Sender in der Berliner Medienlandschaft, der
die ereignisreichsten Jahre der deutschen Nachkriegszeit auf die Bildschirme´brachte.

An einem guten Mix ist nicht zu rütteln

Online-Kurs „Journalistisches Texten”/Teil VII: Feature-Reportage

Um großflächige Erzähl-Formate geht es in dieser (vorerst) letzten Folge des Kurses . Welche Erzählformen bieten sich an? Wie könnte das Gerüst für Ihre Story aussehen? Wie wird aus einer Begegnung ein anschauliches Porträt? Gibt es gravierende Unterschiede zwischen Reportage und Feature? Oder ist das Feature doch eher wie ein guter Cocktail mit vielen Inhaltsstoffen, die alle nur dazu beitragen sollen, den Longdrink schmackhafter zu machen?

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Zwei Hunde und ein Knochen

Online-Kurs „Journalistisches Texten“ – Arbeitsblätter VI: Die Reportage

Die Reportage ist (zumindest für mich) immer noch die „Königsdisziplin“ unter den journalistischen Stilformen, auch wenn sie in der reinen Form nicht allzu häufig praktiziert wird. Heute überwiegt die Mischform (Reportage-Feature-Dokumentation), die sich unterschiedlicher Elemente aus dem Formen-Fundus des Mediengewerbes bedient. Die Reportage trägt mit authentischen, nachvollziehbaren, anschaulichen Beschreibungen zur “hintergründigen Konkretisierung” der Informationen bei.

Wenn der Leser das Gefühl hat, er sei bei einem wichtigen/interessanten Ereignis dabei gewesen, wenn er sich auch emotional angesprochen fühlt, dann hat die Reportage ihre Aufgabe erfüllt.

 In dieser Folge des Online-Kurses geht es vor allem um die se Fragen: Was ist eine Reportage? Wie gestaltet man sie und was verlangt dieses Format vom Reporter?

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Nimm’s leicht, nimm’s mit Humor

Online-Kurs “Journalistisches Texten”/Teil V: Die Glosse

Guten Morgen, lieber Medien-Samurai. Kaum aufgestanden und schon auf Angriff gebürstet? Ist aber auch unglaublich, was sich diese Behörden-Menschen wieder gleistet haben. Aber stopp. Wie wär‘s, wenn wir heute mal das Schwert stecken ließen und stattdessen zum Florett griffen? Getreu dem Motto: Nimm‘s leicht, nimm‘s mit Humor. Mit Humor, Ironie und Satire gegen Bürokratie, Borniertheit und Boshaftigkeit?

Humor ist feinsinniger und oft wirksamer als plumpe Parolen. Der Witz als Waffe. „Gewitzt“ ist ein schönes Wort. Es leitet sich von dem Mittelhochdeutschen „witzen“ ab und bedeutet „klug machen“. Na, denn.

In diesem Teil des Online-Kurses geht es um Witz, Satire, Ironie – es geht um Glossen, Lokalspitzen und launige Kommentare.

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Von schlagenden und stützenden Argumenten

Online-Kurs „Journalistisches Texten“/Teil IV – Der Kommentar

Allen Schrumpfungsprozessen zum Trotz – Deutschland ist immer noch ein Zeitungsland. 13,5 Millionen Zeitungs-Exemplare versuchen Tag für Tag, den Leser zu informieren, zu unterhalten und über die Welt um ihn herum aufzuklären. Dazu werden von Montag bis Sonntag (meist) kluge Kommentare verfasst, Erkenntnisse in Leitartikeln offenbart und Lokalspitzen gesetzt.

Dazu gibt es ein weltumspannendes Netz, in dem es von Menschen wimmelt, die alles wissen (meist „besser wissen“) und die dies andere Menschen unbedingt wissen lassen möchten.

In dieser Folge des Online-Kurses versuche ich drei Dinge darzulegen: Was ist ein Kommentar? Welche Arten davon gibt es und vor allem – wie sollte ein überzeugender Meinungsbeitrag gestaltet sein?

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Von der Nachricht zur News-Story

Online-Kurs “Journalistisches Texten/ Teil II – “Die Nachricht erzählen”

Spätestens seit man auch bei Zeitungsabonnenten „Einschalt“-Quoten ermitteln kann, wissen Redakteure, dass der Leser seinen eigenen Kopf hat, Überliefertes in Frage stellt und gnadenlose Urteile fällt.

In dieser Folge des Online-Kurses versuchen wir dem Leser “hinter die Stirn” zu schauen. Was liest er wirklich in der Zeitung und was überblättert er einfach?

Wie möchte er seinen Informationsbedarf gestillt haben? Ausschließlich mit trockenen Fakten oder doch eher mit emotionalen Geschichten? Die Nachricht als Story? Mit „PEPP“ präsentiert? Erzählt wie in einem Magazin?

Eine uralte Kommunikations-Technik feiert fröhliche Urstände.

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Fragen macht nicht dümmer

Online-Kurs “Journalistisches Texten”/Teil III – Das Interview

Mit Mord und Unzucht beginnt sie – die Geschichte des journalistischen Interviews. In dieser Präsentation erfahren Sie etwas über die Ursprünge und über die Entwicklung dieses Formates. Wir befassen uns mit den unterschiedlichen Fragen zu dieser Frage-Antwort-Form, gehen auf die verschiedenen Ebenen der Kommunikation ein und zeigen, wie es passieren kann, dass von einem Interview wenig oder gar nichts mehr übrig bleibt.
Dennoch: Never stop asking (altes BBC-Motto).

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Von der Neuigkeit zur Nachricht

Online-Kurs “Journalistisches Texten”/Teil I – Die klassische Nachricht

Es gibt kein (ernstzunehmendes) fiktives oder non-fiktives Medienformat ohne einen Nachrichten-Kern. Die Nachricht ist quasi der Nukleus aller Stilformen oder – um es mit Goethes Faust auszurücken – des “Pudels Kern”: Vom Bericht über die Reportage und Dokumentation bis zum Roman oder Drama.

Mit diesem Online-Kurs möchte ich Ihnen Herkunft, Aufbau und die wichtigsten Anforderungen an eine klassische Nachricht näherbringen. Was macht eine Neuigkeit zu einer Nachricht? Wie ist eine Nachricht aufgebaut? Wie objektiv muss und kann eine Nachricht sein? Mit welchen Fragen können Sie feststellen, ob ihre Meldung die wichtigsten Aspekte eines Themas erfasst hat. Was unterscheidet “harte” von “sanften” News und welche Elemente helfen, einen Bericht spannender zu erzählen.

Dieser Kurs behandelt vor allem das klassische Nachrichten-Format. Die Veränderungen der Stilform werden demnächst in einem zweiten Teil untersucht.

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