Der Hausherr

Gerhard Specht war Dozent an „die medienakademie“ in Berlin und auf Rügen. Er unterrichtete im Bereich „Angewandte Medienwirtschaft“ u.a. Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit sowie „Journalistische Grundlagen, Recherche und publizistische Arbeitstechniken“.

Zuvor arbeitete er – überwiegend in leitenden Positionen -bei Fernsehen, Funk und Printmedien. So als Lokalchef, Chefreporter und Redaktionsleiter bei mehreren Tageszeitungen, als Korrespondent beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und als Chef vom Dienst und Moderator beim privaten Rundfunk. Er war Erster Redakteur, Abteilungsleiter und Chef vom Dienst bei RIAS TV in Berlin und danach stellvertretender Chefredakteur und Programmbereichs-Leiter bei „Deutsche Welle TV“.

Die Freie Universität zu Berlin verlieh ihm, nach einem berufsbegleitenden Studium, den akademischen Grad „Licentiatus rerum publicarum (lic.rer.publ.), die Lizenz zum Publizieren.

Gerhard Specht ist verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt in Berlin.

Kontakt: SpectatorMedien@t-online.de 
https://www.dma-medienakademie.de/hochschule/dozenten/vita/gerhard-specht/ 

Wer oder was ist Spectator?

Um das gleich klarzustellen: Spectators gab es lange vor meiner Zeit und wird es wohl auch künftig geben. Aber sie haben alle nichts mit“SpectatorMedien“ zu tun. Vielleicht wollen Sie ja trotzdem etwas mehr wissen.

Eine der ersten Zeitungen mit demTitel „The Spectator“ erschien  ab dem 1. März 1711 über Jahre hinweg täglich in London und war ein hoch angesehenes Blatt (in der Grafik rechter Ausschnitt).

Heute gibt es auch einen „The Spector“ als wöchentliche Zeitschrift für Politik und Kultur ebenfalls in London. DiesesMagazin erscheint seit 1828 und ist damit das älteste noch existierende Magazin in englischer Sprache. (in der Grafik oben).

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 1.-spec-alt.jpg-2-Kopie-1-e1545482841457.png

Und dann war da beispielsweise noch „De HollandscheSpectator“ (unsere Grafik  zeigt unten links den Titel von 1732), der versuchte „die „Moral mit Geist zu beleben und den Geist durch Moral zu mildern“. So beschreibt es zumindest die Abhandlung „Ablehnung-Duldung-Anerkennung,Toleranz in den Niederlanden und in Deutschland“.

All diese Titel haben mit meinem Spectator nichts gemein. Spectator ist entstanden aus meinemZeitungskürzel „spec“. Das Kürzel wiederum ist der erste Teil meines Nachnamens„Specht“. Von „spec“ war es nicht mehr weit zu „spec-tator“, was im Englischen bekanntlich für Zuschauer oder Beobachter steht. Und beobachten, beschreiben und eventuell beurteilen will ich noch heute. Schließlich ist das erste Journalistenpflicht.