An einem guten Mix ist nicht zu rütteln

Online-Kurs „Journalistisches Texten“/Teil VII: Feature-Reportage

Um großflächige Erzähl-Formate geht es in dieser (vorerst) letzten Folge des Kurses . Welche Erzählformen bieten sich an? Wie könnte das Gerüst für Ihre Story aussehen? Wie wird aus einer Begegnung ein anschauliches Porträt? Gibt es gravierende Unterschiede zwischen Reportage und Feature? Oder ist das Feature doch eher wie ein guter Cocktail mit vielen Inhaltsstoffen, die alle nur dazu beitragen sollen, den Longdrink schmackhafter zu machen?

Reportage oder Feature – ist das eine Frage?

Angeblich ahnt eine Mehrzahl der Journalisten in Deutschland, dass es da einen Unterschied gibt zwischen Reportage und Feature, aber so ganz genau…
Schau ‘n wir mal.

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Zwei Hunde und ein Knochen

Online-Kurs „Journalistisches Texten“ – Arbeitsblätter VI: Die Reportage

Die Reportage ist (zumindest für mich) immer noch die „Königsdisziplin“ unter den journalistischen Stilformen, auch wenn sie in der reinen Form nicht allzu häufig praktiziert wird. Heute überwiegt die Mischform (Reportage-Feature-Dokumentation), die sich unterschiedlicher Elemente aus dem Formen-Fundus des Mediengewerbes bedient. Die Reportage trägt mit authentischen, nachvollziehbaren, anschaulichen Beschreibungen zur „hintergründigen Konkretisierung“ der Informationen bei.

Wenn der Leser das Gefühl hat, er sei bei einem wichtigen/interessanten Ereignis dabei gewesen, wenn er sich auch emotional angesprochen fühlt, dann hat die Reportage ihre Aufgabe erfüllt.

 In dieser Folge des Online-Kurses geht es vor allem um die se Fragen: Was ist eine Reportage? Wie gestaltet man sie und was verlangt dieses Format vom Reporter?

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Sagen, was ist

Es ist ein Schock, ein Albtraum, ein Tiefpunkt, schreibt „Der Spiegel“ in eigener Sache zum Fall Claas Relotius. Der 33jährige hat u.a. für das Nachrichtenmagazin Geschichten verfälscht, verdreht, erfunden. Für die AfD ist der Fall klar. Es ist ein Fall von „gesinnungsethisch gefärbtem Meinungs-Journalismus“, meint Fraktionschefin Alice Weidel. Aber es geht nicht um die AfD und deren „Lügenpresse-Kampagne“. Es geht um Glaubwürdigkeit. Um unsere Glaubwürdigkeit.

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