DREYERS NACHLESE – Wenn Wörter schmerzen

In der November-Ausgabe von „Dreyers Nachlese“ läuft die Gerüchte-Küche wieder heiß, werden Bremsen gestartet und lassen Gasspeicher es knacken. Zum Glück hat die „Welt“ entdeckt, dass man auch an seinen Fähigkeiten leiden kann. Karlheinz Dreyer nimmt in seiner Monatskolumne alles aufs Korn, was nicht bei Drei im Fass ohne Boden ist.  Seine Kolumne finden Sie ab sofort in der „Schreibstube“ unter www.Spectatormedien.de – Viel Spaß. Ein Interview mit dem Mann, der gegen Schludrigkeit zu Felde zieht, finden Sie auch im “Newsroom”.

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Wenn Worte schmerzen

Neu in der “Schreibstube”: Dreyers Nachlese

Karlheinz Dreyer verantwortete 12 Jahre lang die tägliche Presseschau beim Südwestfunk Baden-Baden und nimmt seit zehn Jahren Medientexte unter die Lupe . Foto: Cornelia Conrad

„Für mich ist das eine Schmerztherapie. Ich muss das machen. Ich kann nicht anders.“ Was Karlheinz Dreyer* „machen muss“. das finden Sie ab sofort in der „Schreibstube in diesem Medienhaus: “Dreyers Nachlese – Wenn Texte schmerzen“. Seit rund zehn Jahren beugt sich Dreyer über Zeitungstexte und Berichte aus Funk und Fernsehen, und jedes Mal, wenn er Wörter und Sätze leiden sieht, leidet er mit ihnen.

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Auf den Wohlklang der Sprache

Anmutiger, einprägsamer, , flüssiger schreiben – Texthilfe Rhetorik

Diesen Beitrag widme ich einem Sizilianer – Gorgias. Gorgias von Leontinoi. Der Überredungskünstler verhalf der Rhetorik im alten Griechenland zum Durchbruch. Seine Reden und Texte verfingen beim Publikum, weil sie abwechslungsreicher, farbiger, einprägsamer und unterhaltsamer gestaltet waren als die seiner Mitstreiter.

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Männer sind auch Menschen

Gerechtigkit für alle Geschlechter. Jetzt

Natürlich kann man sich darüber aufregen, dass es für so ein wichtiges Wort wie „der Mensch“ keine weibliche Form gibt, also etwa „die Menschin“ oder wenigstens „Mensch*in“ .

Ein Besucher von einem anderen Stern könnte ja glatt auf die Idee kommen, dass es auf der Erde nur eine Sorte Menschen gibt, die sich – wie die Pantoffeltierchen – deshalb auch ungeschlechtlich vermehren.

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Zahira: “Gestern war ich glücklich”

Kurz-Porträt einer starken, jungen Frau in Charlottenburg, die aus Syrien geflohen ist.

1297 Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, lebten Ende März 2015 im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Wer sind diese Menschen? Warum haben sie Familie, Freunde, Hab und Gut zurückgelassen? Wie fühlen sie sich aufgenommen bei uns? Zahira* ist eine von diesen 1297 Menschen. Leider haben wir Zahira aus den Augen verloren. Aber wir würden sie gerne wiedersehen, um zu erfahren, wie es ihr nach 2015 ergangen ist.

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Sagen, was ist ?

Es ist ein Schock, ein Albtraum, ein Tiefpunkt, schreibt „Der Spiegel“ in eigener Sache zum Fall Claas Relotius. Der 33jährige hat u.a. für das Nachrichtenmagazin Geschichten verfälscht, verdreht, erfunden. Für die AfD ist der Fall klar. Es ist ein Fall von „gesinnungsethisch gefärbtem Meinungs-Journalismus“, meint Fraktionschefin Alice Weidel. Aber es geht nicht um die AfD und deren „Lügenpresse-Kampagne“. Es geht um Glaubwürdigkeit. Um unsere Glaubwürdigkeit.

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