Der neue “Dreyer” – Medienkritik in der “Schreibstube”

Auch mein medienkritischer Kollege, Karlheinz Dreyer, hat einen guten Vorsatz für das Neue Jahr gefasst: Er macht weiter und blicket auch künftig gar streng auf das, was die Damen und Herren der schreibenden Zunft an Texten so abgesondert haben.

In der Januar Ausgabe von „Dreyers Nachlese“ geht es unter anderem um „prominente Todesfälle“, wobei man streiten könnte, ob nun die Todesfälle oder die ehemals Lebenden prominent waren. Dreyer wird’s uns schon sagen. Wissenswert ist wohl auch, dass Küken (männliche) nicht mehr schreddern dürfen. Finden Sie das geschlechtergerecht? Besonders makaber erscheint mir der Fall eines Bestatters, der in seinem Leichenwagen einen „medizinischen Notfall“ erlitt. Viel Spaß mit Dreyers Monatskolumne, die Sie – wie immer – in der “Schreibstube” finden.

Mit Figuren überzeugen

Neu in der “Schreibstube”: Rhetorische Figuren

In der „Schreibstube“ tut sich was.  Unter der Schlagzeile „Auf den Wohlklang der Sprache“ lasse ich für Sie eine Reihe rhetorischen Figuren auftreten, die helfen könnten, ihre Texte noch anschaulicher, noch flüssiger, noch merkfähiger zu gestalten.  Die einzelnen Kapitel lauten:
Das bessere Wort 
Das Ohr liest mit     
Denk-mal-Pflege
Kreuz-, Doppel- und Widerworte und
Würzen durch Kürzen.

Für Menschen, die lieber mit Tabellen und Übersichten arbeiten, gibt es in der “Schreibstube” zudem einen “Spickzettel” für die schnelle Orientierung. Viel Spaß und d dass die Sprache hochlebe.

Der Routenplaner zum Erfolg

Neu in unserer PR-Werkstatt: Das Kommunikations-Konzept

Ist Erfolg planbar? Klare Antwort: Jein, – mit Betonung auf dem „J“ wie ja. Natürlich entscheidet allein die Zielgruppe, ob das Produkt sie interessiert, anrührt oder überzeugt. Ob sie bereit ist, sich auf das Angebot einzulassen oder es zumindest zu probieren.

Aber: Mit Hilfe eines professionellen Kommunikations-Konzeptes (KK) lässt sich zumindest die Chance auf eine positive Reaktion erhöhen.

Dass KK führt in sechs Stufen zu einem wohl begründeten, auf die Zielgruppe zugeschnittenen Verkaufsargument. Die Zielgruppe wird ihr Angebot akzeptieren, wenn sie sich einen Vorteil oder eine Erkenntnis davon verspricht. Menschen kaufen bekanntlich keine Produkte, sondern Vorteile.

Näheres zum KK finden Sie ab sofort in unserer PR-Werkstatt.

Ganz meine Meinung

“Wenn nur noch Betroffene sich äußern dürften, wäre es das Ende von kritischem Journalismus.“

Andreas Wolfers, ehemals Leiter der Hamburger Nannen-Schule.
(zitiert nach “Horizont”, Sept. 2020, Journalismus und Identitätspolitik)

“Als Public-Watchdog muss die Presse sorgfältig die Fakten recherchieren und die widerstreitenden Meinungen fair abbilden, anstatt sie nach den Regeln der Aufmerksamkeitsökonomie zu skandalisieren oder sich in gefälligem Storytelling zu ergehen.”

Bernd Holznagel, Professor und Institutdirektor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster
(zitiert nach journalist 5/19)

Errare humanum est, sed in errore perseverare diabolicum.“ (Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflich.”
Theologe uud Kirchenvaters Sophronius Eusebius Hieronymus

“Im digitalen Politik- und Nachrichtenjournalismus zählt ja nicht die Qualität oder Relevanz einer Politikeräußerung, sondern die bei der Verbreitung zu erwartende Reichweite. So werden ohne jegliche weitere Einordnung abstruse politische Positionen verbreitet, die aus anderen Gründen gefährlich sind als eine irrelevante Mindermeinung eines in die Öffentlichkeit drängenden Wissenschaftlers. Die Geschäftsmodelle von Friedrich Merz oder Hans-Georg Maaßen funktionieren nur deshalb, weil der Journalismus in dieser Hinsicht verantwortungslos handelt.” (zitiert nach mdr altpapier)

Franco Zotta, Geschäftsführer der Wissenschaftspressekonferenz (WPK):